Der Aufwärtstrend vom TSV/DJK Wiesentheid setzt sich fort

Der Aufwärtstrend vom TSV/DJK Wiesentheid setzt sich fort

TSV Gochsheim – TSV/DJK Wiesentheid 2:2 (1:1)

Bei aller Freude über den Punkt in Gochsheim bleibt Wiesentheids Trainer wohltuend fair: „Ein Sieg wäre des Guten zuviel gewesen“, kommentierte er die gut 90 Minuten.

Mit Glück und Geschick hat der TSV/DJK Wiesentheid auch den ambitionierten Gochsheimern ein Schnippchen geschlagen und einen Punkt entführt. Damit bleibt die Elf von Thomas Latteier im vierten Spiel in Folge ungeschlagen und arbeitet sich nach und nach aus dem Tabellenkeller.

Mit dem Selbstvertrauen des ersten Saisonsieges im Gepäck reisten die Wiesentheider zum TSV Gochsheim, der bisher weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist. Denn nach erst sechs Partien betrug der Rückstand der Elf von Dominik Ruh auf die erhoffte Spitze bereits satte acht Punkte. Daher war ein Erfolg gegen das Kellerkind fest eingeplant.

Zwar hatten die Gastgeber gegen die gut gestaffelten Wiesentheider mehr Ballbesitz und kontrollierten die Partie, wirklich gefährlich wurden sie aber nicht. Zu überhastet und kompliziert agierten die Gochsheimer im letzten Drittel. Ganz anders die Elf von Thomas Latteier, die nach rund einer Viertelstunde ihren ersten gefährlichen Angriff erfolgreich abschloss. Martin Grießmann zog nach innen an zwei Verteidigern vorbei und schloss trocken ins linke Eck ab. „Der Treffer hat uns natürlich in die Karten gespielt“, befand der TSV/DJK-Übungsleiter, sah aber hernach deutlich zielstrebigere Hausherren.

„Ein Sieg wäre des Guten zuviel gewesen“, kommentierte Thomas Latteier die gut 90 Minuten.

Moritz Pfister und Nico Kummer verpassten eine Meusel-Flanke am Fünfer (17.). Erneut Kummer (19.) und Tino Kummer (20.) scheiterten am starken Jan Molitor im Wiesentheider Gehäuse. Nur selten konnten sich die Gäste befreien. Der fällige Ausgleich fiel dann nach rund einer halben Stunde, als Daniel Meusel eine Hereingabe Nico Kummers über die Linie drückte. Der Favorit dominierte das Geschehen. Lediglich bei Lukas Huschers Schuss ans Außennetz nach einem Konter waren die Hausherren unachtsam. „Wir haben uns viel zu sehr hinten reindrängen lassen und zu viele Standards zugelassen. So war es zwangsläufig, dass wir Probleme bekommen bei Gochsheims Offensivpower“, kritisierte Latteier.

Dieses Bild sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht ändern, nur dass der Heimelf die Zielstrebigkeit vor dem Tor abging. Dennoch überschritt das Leder nach einer Stunde die Torlinie. Jan Molitor wäre bei Yannick Springers Direktabnahme zu spät gekommen. Allerdings war Flankengeber Nico Kummer das Leder an die Hand gesprungen. Bitter für die Gochsheimer, die hernach konsequenter wurden.

Tino Kummer traf eine Meusel-Flanke nicht richtig (65.) und Meusels Versuch aus 15 Metern geriet zu zentral (72.). Erst Tino Kummer erlöste die Ruh-Elf wenig später nach Sprengers Hereingabe. Die Hausherren hatten den Sieg vor Augen, verteidigten in der Folge aber „richtig schlecht“, wie Ruh hernach monierte und kassierten nach Martin Grießmanns Freistoß, den Alexander Ruppert über die Linie bugsierte, den prompten Ausgleich. Beinahe hätte Lukas Huscher sogar noch das 3:2 nachgelegt, scheiterte nach einem Katastrophen-Fehlpass in der TSV-Abwehr am gut reagierenden Ilkay Lechner. Anis Sahlis Nachschuss ging vorbei.

Alexander Ruppert bugsierte nach Martin Grießmanns Freistoß den Ball über die Linie

„Ein Sieg wäre des Guten zuviel gewesen“, resümierte Latteier, der noch um den Punkt zittern musste. Daniel Meusels Freistoß aus 20 Metern klatschte an den Pfosten, den Abpraller schob Yannick Sprenger freistehend vorbei (88.). Auch bei Martin Enzbrenners vermeintlichem Handspiel hatten die Gäste Glück, dass Schiedsrichter Marco Föller nicht auf den Punkt zeigte (90.+1).

Die Statistik des Spiels

TSV Gochsheim – TSV/DJK Wiesentheid 2:2 (1:1)

Gochsheim: Lechner, Heimrich, Wiederer, Pfister, Zweiböhmer, Nico Kummer (74. Demar), Tino Kummer, Ketterl, Sprenger, Tewelde (46. Greulich), Meusel.

Wiesentheid: Molitor, Popp, Rödel, Enzbrenner, Ruppert, Huscher (88. Wenzel), Grießmann, Seitz (79. Sahli), Flurschütz, Beuerlein, Zierock (79. Eschenbacher).

Schiedsrichter: Marco Föller (Burglauer).

Zuschauer: ca. 90.

Gelb: Tewelde, Zweiböhmer, Tino Kummer – Rödel, Flurschütz.

Tore: 0:1 Martin Grießmann (14.), 1:1 Daniel Meusel (32.), 2:1 Tino Kummer (76.), 2:2 Alexander Ruppert (83.).

Quelle: InFranken.de

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